Vintage racing met een twist: de passie van klassieke autosport

Vintage-Rennen mit einem Twist: die Leidenschaft des klassischen Motorsports

Vintage-Rennen sind eine Welt, in der die Liebe zum Motorradfahren den Klang klassischer Motoren und den Geruch von Benzin mit Enthusiasten jeden Alters verbindet. Es ist mehr als nur Rennen; es ist eine Hommage an die Automobilgeschichte, an fahrerisches Können und an den Nervenkitzel der Rennstrecke. Von erfahrenen Veteranen bis hin zu jungen Talenten wie Horatio Fitz-Simon, einem 22-jährigen Fahrer mit großen Träumen, zieht dieser Sport ein breites Publikum an. Dieser Artikel erkundet den Charme des Vintage-Rennens, die Geschichte von Horatios Weg zum Profi-Rennsport und wie dieser klassische Sport eine moderne Wendung erfährt.

Eine Kindheit, die vom Motorsport geprägt war

Horatio Fitz-Simon wuchs quasi im Rennsport auf. Geboren in Towcester, unweit der legendären Rennstrecke von Silverstone in England, spielte er schon als Kind in der Werkstatt, während sein Vater Ian am Porsche 911 für den Porsche Classic Cup arbeitete. Im Alter von zwei Jahren zog die Familie nach Nordkalifornien, und Horatios Leidenschaft für den Rennsport wuchs seitdem nur noch. Er verbrachte seine Zeit im alten McLaren M10 F5000 und ließ seiner Fantasie freien Lauf, inspiriert von VHS-Duellen zwischen James Hunt und Nicky Lauda. Mit vier Jahren bekam er sein erstes Kart, und auf dem Sears Point Raceway erlebte er seinen ersten richtigen Nervenkitzel auf der Rennstrecke. Und wie bei vielen Motorsportfans ging seine Begeisterung über die Rennstrecke hinaus – manche feuern ihre Lieblingsfahrer von der Tribüne aus an, andere sorgen mit Online-Wetten auf lalabet.nl für zusätzliche Spannung .

Von Karts bis zu Rennstrecken

Horatios Kartkarriere begann fulminant. 2005, bei einem verregneten Rennen in Sears Point, konnte er überraschend gut gegen ältere Fahrer mithalten, bis er sich in einer Pfütze drehte und unter einen Anhänger geriet. Glücklicherweise kam er mit einem kaputten Helm und leichten Kopfschmerzen davon, doch sein Vater war entsetzt. Nach einer Pause kehrte er mit neun Jahren mit einem 80-ccm-Kart zurück, das er gemeinsam mit seinem Vater reparierte. Später wechselte er in die 125-ccm-Klasse, wo er in der Gatorz Challenge of America Series gegen Amerikas beste Kartfahrer antrat. Sein Talent blieb nicht unbemerkt; 2012 belegte er den dritten Platz in der Redline Oil Series und erhielt einen Werksvertrag bei PSL Karting. 2013 wurde er Meister der California Redline Series und Vizemeister der Gatorz Challenge mit sieben Pole-Positions und zehn Siegen.

Der Sprung zum Oldtimer-Rennsport

Nach einem finanziellen Rückschlag im Jahr 2014, als die Sponsorensuche für die Junior Rotax Series scheiterte, wandte sich Horatio dem Oldtimer-Rennsport zu. Um seine Leidenschaft zu finanzieren, kaufte und restaurierte er klassische britische Sportwagen, darunter einen Porsche 911 SC. 2018, nach seinem Schulabschluss, zog er nach England, um seinen Traum vom Profi-Rennfahrer zu verwirklichen. Er erwarb seine ARDS-Lizenz in Silverstone, trotz eines skeptischen Fahrlehrers, der ihn zum Walter Hayes Formula Ford Festival herausforderte. Horatio nahm die Herausforderung an und fuhr einen Oldtimer, einen Merlyn von 1972. Er belegte im Regen den vierten und im Finale den dritten Platz. Dieser Erfolg markierte seinen Durchbruch in der britischen Oldtimer-Rennszene, wo er seine Fähigkeiten ohne die elektronischen Hilfsmittel moderner Rennwagen verfeinerte.

Warum Oldtimerrennen so besonders sind

Oldtimer-Rennen bieten eine einzigartige Mischung aus Nostalgie und Wettkampf. Fahrer wie Horatio steuern Fahrzeuge wie den Merlyn Formula Ford oder den Lotus 26R, die höchstes fahrerisches Können erfordern. Laut dem Historic Sports Car Club (HSCC) zieht der Sport jährlich Tausende von Zuschauern auf Rennstrecken wie Silverstone und Brands Hatch. Die Vorteile des Oldtimer-Rennens liegen auf der Hand:

  1. Geringere Kosten im Vergleich zu modernen Formeln wie F4.

  2. Eine internationale Gemeinschaft von Fahrern und Fans.

  3. Die Möglichkeit, auf legendären Rennstrecken ohne teure Sponsoren zu fahren.
    Der Motorsport dient ihm auch als Sprungbrett; Horatios Erfolge in der HSCC Historic Formula Ford 2021, wo er trotz Motorproblemen überwiegend Podiumsplätze erreichte, brachten ihn ins Rampenlicht. Seine Teilnahme am Velocity Invitational in Laguna Seca, wo er in einem Lotus 26R die GT-Klasse gewann, demonstrierte seine Vielseitigkeit.

Horatios Zukunft und die Magie des Sports

Horatios Geschichte ist noch lange nicht zu Ende. 2022 plante er Rennen in Goodwood, Oulton Park und beim Rolex Monterey Motorsports Reunion und reiste sogar zu einem Eisrennen nach Schweden. Sein Mentor, der ehemalige Formel-1-Fahrer Howden Ganley, und Kontakte wie Richard Dutton von Fortec Racing hielten ihn am Ball. Der Oldtimer-Rennsport bietet ihm weiterhin Möglichkeiten, sich weiterzuentwickeln, Kontakte zu knüpfen und sich einen Namen zu machen. Der Sport selbst floriert weiterhin und begeistert mit Veranstaltungen, die nicht nur Fahrer, sondern auch Fans gleichermaßen fesseln. Es ist eine Welt, in der Geschichte und Adrenalin aufeinandertreffen und in der Talente wie Horatio beweisen, dass der Oldtimer-Rennsport alles andere als altmodisch ist.