Die indische Küche ist weltweit für ihre reichen und komplexen Aromen bekannt. Gewürze spielen dabei eine zentrale Rolle. Sie verleihen den Gerichten nicht nur Duft und Farbe, sondern bestimmen auch die Tiefe und Ausgewogenheit der Aromen. Anders als in manchen anderen Küchen, wo Gewürze sparsam verwendet werden, konzentriert sich die indische Küche auf das Zusammenspiel verschiedener Gewürze, die gemeinsam einem Gericht seinen Charakter verleihen.
Wer schon einmal in einem indischen Restaurant wie Surya gegessen hat , weiß, wie unverwechselbar und vielschichtig die Aromen sein können. In Restaurants wie Surya werden traditionelle Gewürzmischungen oft authentisch zubereitet, wodurch ein Erlebnis entsteht, das der indischen Küche selbst treu bleibt. Die Gerichte werden nicht an westliche Geschmäcker angepasst, sondern bleiben den klassischen Rezepten – einschließlich der charakteristischen Gewürze – treu.
Kurkuma als Grundlage für Farbe und Geschmack
Kurkuma ist eines der am häufigsten verwendeten Gewürze in der indischen Küche. Es findet sich in nahezu jedem Currygericht und ist für seine tiefgelbe Farbe bekannt. Sein Geschmack ist erdig und leicht bitter. Neben dem Aroma wird Kurkuma auch wegen seiner Farbe geschätzt, die es Gerichten verleiht, insbesondere in Kombination mit Gemüse und Linsen.
Kreuzkümmel für den warmen, nussigen Unterton
Kreuzkümmelsamen werden oft zu Beginn des Kochens kurz in Öl geröstet und bilden so eine warme, aromatische Basis für viele indische Gerichte. Er verleiht ihnen ein nussiges, leicht würziges Aroma, das charakteristisch für Gerichte wie Daal (Linsencurry) und Gemüsegerichte ist. Gemahlener Kreuzkümmel wird auch häufig Gewürzmischungen wie Garam Masala beigemischt.
Koriandersamen für Frische und Ausgewogenheit
Koriandersamen sind ein unverzichtbares Gewürz in der indischen Küche. Sie verströmen ein frisches, zitroniges Aroma und haben einen milden, leicht süßlichen Geschmack. Sowohl ganze als auch gemahlene Koriandersamen werden verwendet. In Kombination mit kräftigeren Gewürzen wie Nelken und Zimt verleiht Koriander Gerichten Ausgewogenheit und Frische.
Senfkörner für pikante Akzente
Schwarze oder braune Senfkörner sind in der südindischen Küche weit verbreitet. Sie werden kurz in heißem Öl angebraten, bis sie zu knistern beginnen, dann werden die anderen Zutaten hinzugefügt. Ihr Geschmack ist würzig und scharf, und das beim Anbraten entstehende Aroma ist charakteristisch für Gerichte mit einer kräftigen, würzigen Basis.
Kardamom für duftende Tiefe
Kardamom ist ein duftendes Gewürz, das vor allem in Biryani, Masala Chai und Süßspeisen verwendet wird. Grüner Kardamom ist die gebräuchlichste Sorte und wird oft im Ganzen verwendet, damit sich sein Aroma nach und nach entfalten kann. Er verleiht Speisen eine blumige, fast zitrusartige Note, die sowohl zu herzhaften als auch zu süßen Aromen passt.
Bockshornklee für eine leicht bittere Note
Bockshornkleesamen haben einen leicht bitteren Geschmack und werden vorwiegend in Currys mit einer herzhaften, erdigen Basis verwendet. In kleinen Mengen verleihen sie Gerichten ein unverwechselbares Aroma, das an Kümmel oder Sellerie erinnert. Die Blätter der Pflanze (Methi) werden unter anderem auch als Gewürz in Paneer-Gerichten verwendet.
Ingwer und Knoblauch als Grundlage
Fast jedes indische Gericht basiert auf einer Mischung aus Ingwer und Knoblauch. Diese Kombination wird oft zu einer Paste verarbeitet und mit Zwiebeln und Gewürzen angebraten. Die scharfe Frische des Ingwers und der intensive Geschmack des Knoblauchs bilden das Rückgrat vieler Currys und Eintöpfe.
Zimt für eine warme Süße
In Indien wird Zimt nicht nur in Süßspeisen, sondern auch in herzhaften Gerichten wie Biryani und Butter Chicken verwendet. Sein warmes, leicht süßliches Aroma bildet eine subtile Grundlage für reichhaltig gewürzte Saucen und Reisgerichte. Zusammen mit Nelken und Kardamom ist er die Basis vieler Masala-Mischungen.
Nelken für mehr Intensität
Nelken sind hocharomatisch und werden aufgrund ihres starken Geschmacks sparsam verwendet. Sie werden häufig in Reisgerichten oder Soßen mitgekocht und verleihen diesen eine warme, leicht bittere Note. Nelken sind ein wichtiger Bestandteil von Garam Masala und passen hervorragend zu Fleischgerichten und Eintöpfen.
Garam Masala als würziger Abschluss
Garam Masala ist kein einzelnes Gewürz, sondern eine Mischung aus verschiedenen Gewürzen wie Zimt, Kardamom, Kreuzkümmel, Koriander und Nelken. Es wird üblicherweise am Ende des Garvorgangs hinzugefügt, um den Geschmack zu intensivieren. Jede Region – und jedes Restaurant, wie beispielsweise Surya – hat seine eigene Variante dieser Mischung, wodurch jedes Gericht einzigartig wird.
In einem indischen Restaurant wie Surya kommt es vor allem auf die Ausgewogenheit und Präzision beim Einsatz der Gewürze an. Durch die richtige Kombination entsteht der charakteristisch reichhaltige Geschmack, für den die indische Küche bekannt ist.

